Home > Vebego vitalisiert Arbeit und Pflege

Mehr Kundenfokus, mehr Zusammenarbeit, mehr Wirkung

      

Zurückblicken und nach vorne schauen

Wir wissen alle: Stillstand ist Rückschritt. Ein Unternehmen, das etwas auf sich hält, ist immer in Bewegung. Doch manchmal gibt es diese Jahre, in denen überdurchschnittlich viele Dinge gleichzeitig in Gang gesetzt werden. 2017 war für Vebego so ein Jahr. Zusammen mit Ronald Goedmakers und Steph Feijen blicken wir auf den Zeitraum im Vorfeld zum Jubiläumsjahr von Vebego zurück.

Was war für euch die wichtigste Entwicklung in 2017? 

„2017 war für uns der Startpunkt für einen neuen Kurs“, erzählt Steph. „2016 haben wir für Vebego 2025 eine neue Mission ausformuliert. Sie lautet: ‚Vebego leistet einen positiven Beitrag für die Gesellschaft, indem es Arbeit und Pflege belebt‘. 2017 haben wir nach meinem Gefühl eine solide Grundlage gelegt, um diese Mission erfolgreich umzusetzen.“

Das klingt gut, doch was genau beinhaltet diese Mission?

„Vebego möchte für Kunden, Mitarbeiter und Gesellschaft von Wert sein. Arbeit und Pflege sind dabei angesichts unserer Dienstleistungen und Expertise die wichtigsten Säulen. Zugleich sind sie aber auch unser größter Trumpf“, erklärt Ronald. „Wir beschäftigen über 35.000 Menschen, die sich Tag für Tag für Millionen andere Menschen einsetzen. Im großen Maßstab und auf verschiedenen Ebenen einen Wert hinzufügen, das geht nur mit einer gesunden Unternehmensführung, mit ausreichendem Cash-Flow. Um diese Kontinuität zu gewährleisten, arbeiten wir an einer neuen Herangehensweise an den Markt, bei der die Partnerschaft mit dem Kunden - mehr noch als bisher - im Mittelpunkt steht.“

Der Kunde im Mittelpunkt: Ist das nicht eine Selbstverständlichkeit?

„Sicherlich“, betont Steph. „Das ist es natürlich schon. Wir benennen damit eine Sache konkret, die wir seit langem stark verinnerlicht haben. Kundenorientierung ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Kultur. Jetzt gehen wir noch einen Schritt weiter. Wir wollen stärker als Partner mit den Kunden an der Lösung von Problemen zusammenarbeiten, mit denen sie bei der täglichen Arbeit konfrontiert werden. Das erfordert eingehende Kenntnisse der Verfahren beim Kunden. Man muss genau wissen, was wichtig ist, um Mehrwert bieten zu können. Wir organisieren uns um den Kunden oder einen spezifischen Bereich herum und entwickeln unser Angebot anhand der Bedürfnisse des Kunden. Auch das ist nicht neu, nur wollen wir es jetzt in einem noch größeren Maßstab tun und tiefer in unserem Unternehmen verankern.“

Könnt ihr bereits Beispiele für diese Herangehensweise an den Kunden nennen?

„Das können wir sicher“, berichtet Ronald. „Vebego möchte auf zwei Arten einen Mehrwert hinzufügen. An erster Stelle, indem wir einen Kunden oder ein Kundensegment in den Mittelpunkt stellen. Erfolgreiche Beispiele dafür sind Vebego Airport Services (VAS, Niederlande), Hago Rail Services (HRS, Niederlande)Care Expert Cleaning (Belgien)Vebego Santé (Schweiz)Servico Hoteldienstleistungen (Deutschland) und Eccos (Deutschland). Auch unsere regionalen Betriebe, die sich für kleine und mittlere Unternehmen und regionale Behörden stark machen, wie Balanz Facilitair und Axent Groen, rechne ich dazu.“

Und was ist die andere Art, Mehrwert hinzuzufügen?

„Daneben erbringen wir einen zusätzlichen Mehrwert, indem wir über alle Segmente hinweg Speziallösungen anbieten. Beispiele dafür sind ReturnityFortron und Clean Deal,“ fährt Ronald fort. Die beiden Herangehensweisen – den Fokus auf den Kunden oder das Kundensegment legen und Speziallösungen bieten – sollen sich gegenseitig verstärken. Ein gutes Beispiel dafür, dass es tatsächlich so funktioniert, sind meiner Meinung nach Hago Zorg und Alpheios Infectiepreventie.“

Hat diese Kundenstrategie auch Folgen für das Unternehmen?

„Sicher, denn unsere Kundenstrategie wird nur dann erfolgreich sein, wenn wir uns selbst auf allen Ebenen besser organisieren“, berichtet Steph. „Die Zusammenarbeit ist dabei ein wesentlicher Bestandteil. Einige Vebego-Kunden haben gleich mehrere Dinge gemeinsam. Und nicht nur das: das Wissen und die Erfahrung der einzelnen Vebego-Unternehmen ergänzen sich häufig gegenseitig. Es ist daher logisch, die Betriebe in Segmenten zusammenzuführen. 2017 haben wir die ersten Schritte unternommen, um unsere Kräfte noch weiter zu bündeln. Wir wollen die angestrebte Synergie gerade in der gemeinsamen Zusammenarbeit umsetzen, und richten das Unternehmen daher so ein, dass dieser Prozess verstärkt vorangetrieben wird.“

Was merken die Mitarbeiter von dem neuen Kurs?

Ronald: „Es geht um eine Veränderung auf mehreren Ebenen, sodass alle Betriebe und Mitarbeiter darin einbezogen sind. Mehr Kundenfokus, andere Formen der Dienstleistung und eine stärkere Zusammenarbeit der einzelnen Betriebe untereinander haben auch eine abwechslungsreichere Arbeit, mehr Entwicklungsmöglichkeiten und bessere Karrierechancen zur Folge. Lauter Dinge, die dazu führen, dass unsere Mitarbeiter ihre Tätigkeit als angenehmer und bedeutungsvoller erfahren.“

Bedeutungsvolle Arbeit ist seit längerem einer der Schwerpunkte von Vebego. Wird das auch weiterhin so sein?

Steph erläutert: „Für uns ist es sehr wichtig, dass sich unsere Mitarbeiter wohl fühlen. Auf der Arbeit, aber auch darüber hinaus. Wir sind ein Unternehmen für Menschen, unsere Mitarbeiter sind unser höchstes Gut. Ein wichtiger Bestandteil des Kurses, den wir fahren, ist daher, sie noch glücklicher zu machen.
Dank unserer Mitarbeiterbefragung mit dem Titel ‚Bedeutungsvolle Arbeit‘ wissen wir genau, was den Menschen bei der Arbeit wichtig ist. Die Ergebnisse des vergangenen Jahres zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind: Die Zufriedenheit wurde mit 7,3 bewertet, der Faktor Glück mit 7,9 und die Vitalität erzielte ein Ergebnis von 73,1 Punkten. Auf diese Zahlen bin ich wirklich sehr stolz. Und ja, natürlich will ich, dass wir es im nächsten Jahr noch besser machen. Die Mitarbeiterbefragung bietet uns dazu jede Menge Anknüpfungspunkte!“

Kurz gefasst: Alle profitieren von der neuen Richtung?

„Ganz bestimmt!“ bestätigt Ronald. „Neben unseren Kunden und Mitarbeitern profitiert sogar die Gesellschaft. Ein besseres Ergebnis bietet Spielraum für eine größere Wirkung, da wir mehr Mittel freimachen können, um einen positiven Beitrag zu Mensch und Gesellschaft zu leisten. Man denke beispielsweise an den Ausbau des nachhaltigen Einsatzes von Menschen mit einer Arbeitseinschränkung oder einen Beitrag zu den Sustainable Development Goals (Nachhaltige Entwicklungsziele) der Vereinten Nationen. Unser neuer Kurs bietet uns auf unterschiedliche Art und Weise Spielraum und Möglichkeiten, um unserer Mission – die Vitalisierung von Arbeit und Pflege – Gestalt zu verleihen.“

Ist es eine große Herausforderung, ein so großes Unternehmen wie Vebego in diesem Veränderungsprozess mitzunehmen? 

Steph: “Wir arbeiten intensiv daran, um das Gefühl der Verbundenheit und Solidarität zwischen unseren – mehr als 100 – Unternehmen zu steigern. Darin kommt den Bereichen HR und Kommunikation eine wichtige Rolle zu. Darum bin ich auch so froh, dass jetzt die dritte Generation Goedmakers in der Person von Ton Goedmakers unseren Vorstand verstärkt. Er hat bei Vebego Schweiz in den vergangenen Jahre viele Erfahrungen sammeln können und nimmt nun – neben seiner Endverantwortung für Vebego Schweiz – mit viel Begeisterung die Bereiche HR und Kommunikation unter seine Obhut.
Ton hat darüber hinaus viele Ideen, um unser Kollektiv auf ganz praktischer Ebene enger zu verknüpfen. Damit wird er im Rahmen der vielen Entwicklungen und Veränderungen, vor denen wir stehen, eine wichtige Rolle spielen. Ton hat wirklich eine verbindende Kraft.“

Was bedeuten die Veränderungen für die Rolle der Vebego-Holding?

„Um mehr Synergie zu schaffen, ist es ratsam, bestimmte Prozesse gemeinsam anzugehen und nach Möglichkeit zu standardisieren“, erläutert Ronald. „Die Herausforderung besteht darin, einen passenden Rahmen zu schaffen, damit die Betriebe dem auf eine Weise Gestalt verleihen können, die zu ihnen passt. Unsere Betriebe werden letztendlich weniger autonom arbeiten, während sie gleichzeitig ausreichend Spielraum für ihre unternehmerischen Aktivitäten behalten. ‚Guided Autonomy‘, das heißt gelenkte Autonomie, ist dabei ein Schlüsselbegriff. Im Rahmen der konkreten Steuerung durch die Holding organisieren und ermöglichen wir grundlegende Prozesse, damit unsere Betriebe sich auf ihre Kunden konzentrieren können. Wir wollen beispielsweise die Automatisierung unserer Backoffice-Verfahren weitestgehend aufeinander abstimmen. Damit legen wir das Fundament für die Zukunft.“

„2017 hat Vebego auf Konzernebene bereits eine wichtige Rolle gespielt“, fährt Steph fort. „Stand Vebego als Holding zunächst im Hintergrund, so ist Vebego immer mehr zu einem Synonym für die Kraft und die Interessen des Kollektiv geworden. Das kann man in unternehmensübergreifenden Programmen wie Destination: Future, Bedeutungsvolle Arbeit und vielen weiteren Impact-Initiativen von Vebego gut wiedererkennen.

Ihr geht der Zukunft also vertrauensvoll entgegen?

Ronald: „Ganz sicher! Dank der Schritte, die wie 2017 eingeleitet haben, schlagen wir in diesem Jubiläumsjahr voller Vertrauen mit dem gesamten Unternehmen unseren neuen Weg ein. Das ist spannend, denn Veränderung ist nie einfach. Doch wir sind überzeugt von der Kraft des Kollektivs, sodass wir auch in der Zeit nach 2018 einer guten Zukunft entgegensehen. Von noch mindestens weiteren 75 Jahren.“

Der offizielle Jahresbericht 2017 der Vebego International N.V. wurde in niederländischer Sprache verfasst und dieses Dokument stellt die deutsche Übersetzung davon dar. Diese Übersetzung wurde mit äusserster Sorgfalt erstellt, hat jedoch keinerlei offiziellen Stellenwert und somit können daraus keine Rechte abgeleitet werden.