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Das jüngste Mitglied des Vorstands stellt sich vor

      

Modern, begeistert und tatkräftig

Mit dem Eintritt von Ton Goedmakers ist die dritte Generation Goedmakers im Vorstand von Vebego ans Ruder getreten. Ton ist neben der Schweizer Division auch für die Ressorts HR und Kommunikation zuständig: zwei Disziplinen, die jede Menge Chancen bieten. Es ist also an der Zeit, Ton näher kennenzulernen. Was ist sein Hintergrund? Und was sind seine Ambitionen?

Als Mitglied der Familie Goedmakers erscheint es offensichtlich, früher oder später in das Familienunternehmen einzusteigen. Dennoch war es für Ton keine ausgemachte Sache, wie er berichtet. „Im Gegenteil, ich wollte früher Lehrer werden. Letztendlich war mir das jedoch nicht dynamisch genug. Vebego hingegen schon. Allerdings habe ich - bevor ich mich bei Vebego an die Arbeit gemacht habe - zunächst meine eigenen Grenzen ausgelotet, unter anderem im Hafen von Antwerpen, wo ich bei einem großen Logistikunternehmen ganz schön ran genommen wurde. Mit langen Arbeitstagen und verrückten Arbeitszeiten. Das war Knochenarbeit. An sich ist das natürlich kein Problem. Nur fehlte dort eine gewisse Sichtweise, was Mensch und Unternehmen betrifft. Bedeutungsvolle Arbeit, wie wir es bei Vebego kennen. Das ist es, was ich wirklich brauche.“

In der Schweiz ist mir klar geworden, wie wichtig vorbildliches Verhalten für Führungskräfte ist

„Darum bin ich in den Familienbetrieb gewechselt. Zunächst zu EMC, einer Leiharbeitsfirma für medizinische Fachkräfte, wo ich voller Energie das Management übernommen habe. Das war ein ziemlich großer Schritt für mich, nicht zuletzt, weil dort gleich mehrere Personalwechsel stattfanden. Anschließend ging es zu Vebego in die Schweiz, wo ich fast acht Jahre lang das Unternehmen geführt habe. Dort ist mir klar geworden, wie wichtig vorbildliches Verhalten für Führungskräfte ist. Außerdem habe ich entdeckt, dass mein Führungsstil dann am besten zum Tragen kommt, wenn ausreichend Freiheit und Spielraum vorhanden sind.

Im Hinblick auf eher konventionelle Angelegenheiten bin ich gerne in der Gesellschaft kompetenter Leute, die mich darin ergänzen. Meine bisherige Aufgabe habe ich voller Vertrauen an Giuseppe Santagada übertragen, einem erfahrenen Nachfolger. Jetzt ist es für mich an der Zeit, den nächsten Schritt zu wagen, um als Vorstandsmitglied an einem noch stärkeren Vebego mitzuwirken, das auf die Zukunft vorbereitet ist.“

Ausbau des Fundaments

Vebego verfügt nach Aussage von Ton über ein hohes Maß an Innovationsfähigkeit. Für die Kunden werden immer wieder neue Lösungen entwickelt, die es ihnen leichter machen. Ton erklärt: „Der Drang zur Erneuerung? Das ist etwas ganz Besonderes, etwas, worauf wir stolz sein sollten. Doch um Innovationen auch tatsächlich zu ermöglichen, muss ein Unternehmen ausreichend Spielraum bieten, um florieren zu können. Bevor dies möglich ist, müssen wir zunächst unsere Grundlage festigen, sodass ein stabiles und robustes Fundament entsteht, auf dem wir weiter aufbauen können. Was das bedeutet? Das Backoffice muss gut ausgerichtet und effizienter gestaltet werden. Von der Personalverwaltung bis zu Buchhaltung, mit allem, was dazwischen liegt. Wir sollten danach streben, auch darin der beste zu sein. Auch wenn das vielleicht nicht ganz so attraktiv klingt.

Ist das Fundament erst einmal gelegt, wird dadurch auf der Vorderseite - dem Business - ein riesiger Spielraum geschaffen, um das zu realisieren, war wir am liebsten tun und was wir am besten können: bedeutungsvolle Arbeit mit innovativen Lösungen gestalten. Denn wenn wir dafür sorgen, dass unsere Kunden effizienter arbeiten, dann sollten wir selbst auch dazu in der Lage sein.“

Operationalisieren: tatkräftige Umsetzung als wesentlicher Bestandteil

Auch wenn es um die Unternehmenskultur geht, hat Ton genaue Vorstellungen. Er erklärt seine Sicht der Dinge: „Wenn wir innerhalb unseres Unternehmens etwas besonders gut können, dann ist es die Entwicklung neuer Ideen. Wir sind fortlaufend miteinander im Gespräch und überlegen uns vielerlei Pläne, um diese zu diskutieren.

Das hat zum Teil mit unserer Neugierde zu tun - einer unserer Familienwerte -, aber auch mit dem Drang zur Innovation. Was mich betrifft, müssen wir diese Gespräche noch zielorientierter führen, damit wir die Ideen, die wir haben, auch angemessen und umfassend operationalisieren können. Und nicht auf halbem Weg stehen bleiben, um wieder begeistert mit einer neuen Idee zu kommen.

Mit der gleichen Begeisterung sollten wir unsere Pläne auch implementieren. Lieber eine Idee weniger ersinnen, aber dafür eine Idee mehr in die Praxis umsetzen. Das erfordert auf einigen Gebieten durchaus noch einen Mentalitätswandel.“

Autonomes Arbeiten im richtigen Rahmen

Menschen verbinden. Das ist für Ton ein wichtiger Schwerpunkt. Zum Glück aber auch eines seiner Talente. „In meiner Schweizer Periode habe ich jede Menge gelernt. Über Mitarbeiterführung und über mich selbst. Ich hoffe, in meiner neuen Tätigkeit auf diese Erfahrungen zurückgreifen zu können. Ich möchte meine positive Einstellung gerne auf andere übertragen und die Energie der Menschen bei Vebego in die richtigen Bahnen lenken. Sie miteinander verbinden und die Richtung vorgeben, aber auch Spielraum für autonomes Arbeiten schaffen. Denn Unabhängigkeit und Selbstbestimmung funktionieren nur dann, wenn man vorab den richtigen Rahmen schafft.“

Menschen miteinander verbinden, motivieren und begeistern, das ist für die Synergie in unserem Unternehmen von entscheidender Bedeutung

„Als jüngstes Vorstandsmitglied ist es wichtig für mich, die Menschen kennenzulernen und Verbindungen zu knüpfen. Ihre Kenntnisse zu nutzen und sie am Denkprozess zu beteiligen, um auf dieser Grundlage Pläne zu schmieden. Das hilft mir, sie zu motivieren und in Begeisterung zu versetzen. Denn das ist ausschlaggebend, mit Sicherheit bei einem so großen Laden wie Vebego. Im Augenblick habe ich den Kopf voller Pläne, um in diesem Jubiläumsjahr die richtige Synergie zu schaffen und Menschen wirklich miteinander zu verbinden.“

Umsetzung neuer Strategie ist spannend

Tons vorläufiger Zeitplan reicht bis 2020. „Dann müssen wir wirklich Schritte unternommen haben. Kurzfristig gesehen werden wir unsere noch Ziele genauer umreißen und konkretisieren, damit wir erfassen können, was wir tun, und wissen, wohin wir steuern müssen, um unsere Ziele zu erreichen.

Das Fundament, das bereits angesprochen wurde, muss noch viel stabiler werden, eine Sache, an der wir hart arbeiten. Das trägt dazu bei, die Geschäftsabläufe möglichst flexibel einzurichten und ausreichend Spielraum für die Innovationsfähigkeit zu schaffen, die uns im Blut liegt. Daneben stellt die Entwicklung einer Strategie und deren adäquate Umsetzung für uns als Vorstand natürlich eine große Herausforderung dar.“

Das Potenzial der Kommunikation wird noch unzureichend genutzt

„Diesem Prozess muss ausreichend Zeit und Aufmerksamkeit gewidmet werden. Führungsstärke und eine eindeutige Kommunikation bilden darin einen wesentlichen Bestandteil. Eine sorgfältige Kommunikation im Hinblick auf den neuen Kurs – intern und extern – gehört ohnehin zu einer erfolgreichen Umsetzung.

Die Bereitschaft zur Verbesserung ist in unserem Unternehmen mit Sicherheit vorhanden, wir müssen sie nur mobilisieren. Wir müssen zudem bereit sein, einen Dialog einzugehen, denn ohne ausreichend Rückhalt wird es nicht klappen. Dafür werde ich mich mit Sicherheit stark machen. Was mich betrifft, wird das Potenzial der Kommunikation bislang noch unzureichend genutzt. Damit meine ich nicht nur die Unternehmenskommunikation, sondern auch die Art und Weise, in der wir innerhalb unseres Betriebs selbst miteinander kommunizieren. Auf beiden Ebenen stehen wir als Vorstand – und insbesondere ich als zuständiger Ansprechpartner – zweifellos vor einer großen Herausforderung.“

Der offizielle Jahresbericht 2017 der Vebego International N.V. wurde in niederländischer Sprache verfasst und dieses Dokument stellt die deutsche Übersetzung davon dar. Diese Übersetzung wurde mit äusserster Sorgfalt erstellt, hat jedoch keinerlei offiziellen Stellenwert und somit können daraus keine Rechte abgeleitet werden.